November 24, 2017

Tee-Plätzchen

Zum Vorbereiten:
200 g Butter
4 Beutel grüner Tee (je 1,75g)
3 EL Wasser

Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Die Teebeutel aufschneiden, den Inhalt mit dem Wasser in den Topf zur Butter geben und im geschlossenen Topf bei schwacher Hitze 10 Min. ziehen lassen. Teebutter durch ein Sieb geben, ausdrücken und etwas abkühlen lassen.




Für den Teig:
170g Weizenmehl
100g Speisestärke
1/2 gestr. TL Backpulver
100 g Zucker
1 Ei (Größe M)

Mehl, Speisestärke, Bachpulver und Zucker in eine Schüssel geben. Unter leichtem rühren die Teebutter hinzufügen. Die Zutaten mit Handrührgerät ca. 2-3 Minuten zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig mit zwei Teelöffeln in Häufchen auf achbleche (mit Bachpapier belegt) setzen. Die Backbleche nacheinander in den Backofen schieben.

Backzeit: bei etwa 180°C (vorgeheizt) ca. 20 Min. je Backblech. Die Plätzchen mit dem Backpapier vom Backblech auf ein Kuchenrost ziehen und erkalten lassen.

Für den Guss:
1 Beutel grüner Tee (1,75g)
3 EL gekochtes Wasser
100g Puderzucker
Den Teebeutel in einen Becher geben, mit heißem Wasser überbrühen und 3 Min. ziehen lassen. Teebeutel ausdrücken, Puderzucker mit 1-2 Esslöfeln grünen Tee zu einer dickflüssigen Masse verrühren. Den Guss wie im Foto auf die Plätzchen verteilen.

Oktober 08, 2017

Herbstanfang

Da fällt mir doch ein Gedicht ein ...

Septembertag

Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit,
die dich befreit, zugleich sie dich bedrängt;
wenn das kristallene Gewand der Wahrheit
sein kühler Geist um Wald und Berge hängt.
Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit ...
Christian Morgenstern (1871 - 1914)


Oktober 02, 2017

Missverständnis

Morgens recht früh aufstehen gehört zum täglichen Rhythmus einer Mutter und Hausfrau. Bevor sie aufsteht in Gedanken bereits den Tag durchgeplant um auch allen und allem gerecht zu werden bevor sie abends übermüdet, schon vor dem Fernseher, einschläft.
Nach dem Mittagessen wird eine kurze Arbeitsaufteilung für die Nachmittagsstunden mit der Familie besprochen. Vor allem sollten die Kirschen geplückt werden. Die Tochter fragte ob sie auch einen Kuchen backen darf. Die Mutter sagte ja mit der Bitte doch die Küche anschließen auch wieder aufzuräumen.
Sie hatte noch den Einkauf fürs Wochenende, in der in der nahe gelegenen größeren Stadt, geplant. Auf dem Weg nach Hause freute sie sich auf ein Stück frisch gebackene Kirschtorte und eine gute Tasse Kaffee. Entspannt und voller Freude kommt sie ein paar Stunden später vom Einkauf zurück. Den Einkaufskorb gefüllt mit Lebensmittel in der einen Hand, einen Strauß Blumen und den Autoschlüssel in der anderen Hand geht sie der Haustüre entgegen. Was sahen ihre Augen? Die Fußmatte neben der Eingangstüre an die Wand gelehnt, den Blumentopf am Eingang zur Seite geschoben so als sei gerade frisch geputzt worden. Sie freute sich schon darauf einen entspannten Abend verbringen zu können. Im Flur die Schuhe weggeräumt und dann in der Küche alles hoch gestellt. Aber nach frisch geputzt sah es nicht aus ?!? Ein Korb gefüllt mit frisch gepflückten Kirschen standen auf der Spüle. Einen Kuchen jedoch konnte sie nicht sehen weder in der Küche noch auf dem Tisch im Esszimmer. Die Tochter kam ihr entgegen, strahlte übers ganze Gesicht, und sagte voll Freude: " ich habe schon alles vorbereitet". Die Mutter: "vorbreitet was"? Die Tochter: "Du hattest doch gesagt das du putzen willst". Die Mutter: "und wo hast du den Kuchen hingestellt? Die Tochter: 'Kuchen'? habe ich total vergessen.

Abends an der Müritz